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Schlösser
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Schloss Neuschwanstein
1869 begann Ludwig II. mit dem Bau des Schlosses anstelle der Ruinen Vorder- und Hinterhohenschwangau. Das Schloß sollte einer mittelalterlichen Burg nachempfunden werden. Die Bauarbeiten mußten noch vor Vollendung des prunkvollen Bauwerks wegen des plötzlichen Todes von Ludwig II. eingestellt werden. Es konnten bis zum Ableben des Königs 16 Zimmer im Schloß fertiggestellt werden, die heute noch für die Besucher aus aller Welt zur Besichtigung täglich geöffnet sind.
König Ludwig´s großer Traum thront
heute stolz über dem Alpsee, den der König zu Lebzeiten
durchschwamm. Geprägt durch mondänen Prunk und einzigartig
ausgelebte Phantasie eines Märchenkönigs lockt das
Schloß unzählige Besucher jedes Jahr aufs Neue.
Ein nie endender Traum in einer sagenhaften und atemberaubenden
Kulisse ist der Besuch auf Schloß Neuschwanstein ein
Muß für jeden Gast im Allgäu.
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Schloss Hohenschwangau
1832 - 1836 dauerte der Wiederaufbau der verfallenen Burg Schwanstein. Kronprinz Maximillian von Bayern erwarb diese alte Burg und ließ sie im neugotischen Stil wieder errichten.
Die Besichtigung ist für historisch Interessierte ein Muß, da schließlich der Erbauer von Schloß Neuschwanstein erst in Hohenschwangau die Pläne für den Neubau des Prunkbaus schmiedete. Seine Jugendjahre verbrachte König Ludwid II. auf Schloß Hohenschwangau.
Heute befindet sich das gediegene Schloß
im Besitz des Wittelsbacher Ausgleichsfonds, der neben Schloß
Hohenschwangau zahlreiche andere Liegenschaften aus dem Erbe
der Wittelsbacher verwaltet.
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Schloß Linderhof
Dieses "dritte Schloß" des
Märchenkönigs befindet sich ca. 50 km vom Freizeitheim entfernt im Ammerwald.
Es war das Lieblingsschloß Ludwigs II. und besitzt eine herrliche Parkanlage sowie eine künstlich angelegte Grotte, in der der menschenscheue König die Opern des Richard Wagner alleine anhören wollte. Die Akustik in der Grotte ist allerdings, auf Grund der Konstruktion, so schlecht, dass es bei dem Wunsch des Königs blieb.
Das Schloß ist auf zwei Wegen zu erreichen.
Der kürzere Weg führt über Füssen, Reutte,
Plansee, auf einer kleinen Straße durch den Ammerwald
(Länge ca. 50 km).
Die längere Variante führt über Lechbruck nach
Steingaden, durch Oberammergau am Kloster Ettal vorbei in
den Ammerwald (Länge ca. 55 km).
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Das Hohe Schloß zu Füssen
Über der Füssener Altstadt, liegt das "Hohe Schloß", in dem sich heute das Amtsgericht befindet. Beeindruckend ist die Gemäldegalerie mit Werken namhafter Künstler der vergangenen Jahrhunderte. Auch die erst im letzten Jahr renovierte Fassade des hohen Schlosses ist eine Besichtigung wert.
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